Die Aktienmärkte sind nach der Ankündigung der US-Einfuhrzölle in den Crash-Modus (starke Verluste in allen Sektoren und Ländern) übergegangen, da die Höhe der Zölle für die Investoren eine große Überraschung darstellte und nun davon ausgegangen wird, dass die US-Produzenten massive Preiserhöhungen umsetzen müssen, was mit steigender Inflation und starken Kaufkraftverlusten (=Rezessionsgefahr) korreliert ist. Gegen Ende der Vorwoche hat China massive Gegenmaßnahmen verkündet, was zu einer Beschleunigung der Abwärtsbewegung führte. Trotz stark negativer Sentiment-Werte ist kurzfristig nicht damit zu rechnen ist, dass die US-Regierung den eingeschlagenen Zoll-Kurs korrigieren wird, so dass der Verkaufsdruck vorerst anhalten sollte. Es besteht zudem die Gefahr, dass der begonnene weltweite Handelskrieg die Verunsicherung stark erhöhen wird und seitens Europa Gegenmaßnahmen umgesetzt werden, welche den ohnehin von den Handelszöllen stark geschwächten Tech-Sektor zusätzlich belasten könnten.

Das Trend-Surfer Wikifolio weist aktuell weiterhin eine sehr niedrige Aktienquote (<50%) auf und es werden Put-Zertifikate eingesetzt, um eine Absicherung gegen fallende Kursnotierungen zu erreichen. In den letzten 10 Tagen konnte eine Outperformance gegenüber dem Nasdaq Composite und auch dem M-Dax von 10% erzielt werden. Nach dem Motto „Kapitalerhalt geht vor Rendite“ wird diese Strategie so lange fortgesetzt, bis sich an den Aktienmärkte eine Bodenbildungsphase zu beobachten ist.

An dieser Stelle zeigt sich erneut (analog zum Corona-Crash), dass die enorme Flexibilität von Wikifolios in Crash-Phasen deutliche Vorteile gegenüber ETF´s und Fonds bietet.